Veröffentlicht am 30. Oktober 2020

Corona-Pandemie: Vivantes verlegt internistische Station um Versorgung sicher zu stellen

Durch eine Umstrukturierung am Auguste-Viktoria-Klinikum sollen Covid-Patient*innen dort besser versorgt werden können. Dazu  wird eine internistische Station vom Wenckebach-Klinikum an das Auguste-Viktoria-Klinikum verlegt. Mit dem Umzug sollen aktuell 26 Betten - bzw. deren medizinische und pflegerischen Versorgungskapazität – den Standort wechseln. Das Mitarbeiterteam der Station wird dann in seiner bewährten Zusammensetzung am Schwester-Standort in der internistischen Versorgung eingesetzt.

Detlev Corsepius, Geschäftsführender Direktor Auguste-Viktoria-Klinikum und Wenckebach-Klinikum: „Wir haben entschieden, aufgrund der Pandemiesituation kurzfristig Ressourcen am Auguste-Viktoria-Klinikum zusammen zu ziehen. Damit verbessern sich dort die Voraussetzungen für die intensivmedizinische Betreuung von Covid-Erkrankten. Wir bereiten uns damit auf einen weiteren Anstieg der Fallzahlen in den kommenden Tagen und Wochen vor. Die Verlagerung dieser medizinischen Einheit war ohnehin für dieses Jahr vorgesehen. Wir haben uns in der Pandemiesituation mit dem Team abgestimmt, diese Maßnahme zu beschleunigen.“

Die Stationseinheit soll ab Mittwoch, dem 4. November am Standort Auguste-Viktoria-Klinikum in Betrieb genommen werden. Die betreffende Station ist neu saniert und verfügt über zahlreiche Schleusenmöglichkeiten vor den Zimmern.

Das Auguste-Viktoria-Klinikum ist entsprechend dem Berliner SAVE-Konzept zur Versorgung von Covid-19-Intensivpatient*innen eins von sechzehn Level-2-Klinika, die für eine intensivmedizinische Versorgung von Covid-Patienten vorgesehen sind. Das Wenckebach-Klinikum ist als Level-3 Klinik gelistet, und konzentriert sich daher bis auf Weiteres zunächst auf die intensivmedizinische Versorgung von NICHT-Covid-Patient*innen. Patient*innen mit weniger schwerer Covid-Erkrankung werden wie bisher auch im Wenckebach-Klinikum versorgt.

Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum